nach Schweizer Vorbild habe ich in Spur N bis jetzt nicht gefunden. FineScale München stellt wunderschöne Modelle nach Italienischem Vorbild her, doch die passen mir nicht so recht. Also hab ich mir Pläne besorgt, Fotos geschossen und jetzt geht's an die Planung im Massstab 1:160.
Zwischen Göschenen und Wassen verläuft die Starkstromleitung an der westlichen Bergflanke, immer in Sichtweite der Gotthardlinie.
Die Masszeichnung eines Mastes - imposante 73m hoch und am Fuss 8m Seitenlänge.
Der allererste Entwurf, auch im Massstab 1:160 immer noch stolze 46cm hoch.
Muster aus Papier, die oberen 2 sind aus 80g und die unteren dann aus 160g schwerem Papier - schon beim Schneiden ein Riesenunterschied, auch die Stabilität nimmt enorm zu - doch ist es die richtige Lösung? Ganz zu unterst sieht man die Abwicklung, welche gegenüber den oberen Bildern bereits korrigiert ist (Fehler ganz unten beim Beginn der Verstrebungen).
Um gewisse Details nachbilden zu können und auch die richtigen Dimensionen in die Planung einfliessen zu lassen habe ich heute halt mal den Starkstrommasten ganz in der Nähe besucht.
Dieser Besuch hat folgende Fakten zu Tage gefördert:
Da der Mast im Massstab 1:160 doch etwas gar hoch wirkt habe ich mal verschiedene andere Massstäbe ausprobiert und mich schliesslich für 1:300 entschieden; Masthöhe ist dann 24.5cm.
Gefertigt wird der Mast aus Hassler Messing L-Profilen (1.5x1.5x0.3mm) und Flachprofilen (1.0x0.5mm). Diese sind ausgezeichnet lötbar und der Mast erhält genügend Stabilität.