Für das Flachland – was Steigungen auf der Strecke bis zwölf Promille entspricht – benötigte man in den 1920er Jahren stärkere Lokomotiven. Die bestehenden Lokomotiven mit drei Triebachsen waren bei Steigungen etwas zu leistungsschwach. Da man mit der Vorgängerin Ae 3/6I und dem dort verwendeten Buchli-Antrieb gute Erfahrungen gemacht hatte, orderte die SBB 1925 zwei Prototypen der Ae 4/7.
Von 1927 - 1934 wurden von dieser Lokomotive in drei Teilserien gesamthaft 127 Stück gebaut, die vorwiegend im Flachland für regional- und Güterzüge eingesetzt wurden.
SBB Ae4/7 BBC | ![]() |
Betriebsnummer | |
Baujahr | |
Gewicht | |
Geschwindigkeit | |
Modell | HAG 800 |
Dokumente | |
Besonderes / Bemerkungen |
SBB Ae4/7 | ![]() |
Betriebsnummer | |
Baujahr | |
Gewicht | |
Geschwindigkeit | |
Modell | Fulgurex 4202/2 |
Dokumente | |
Besonderes / Bemerkungen |
SBB Ae4/7 BBC | ![]() |
Betriebsnummer | |
Baujahr | |
Gewicht | |
Geschwindigkeit | |
Modell | HAG 8010901 |
Dokumente | |
Besonderes / Bemerkungen |
Das HAG-Modell ist zwar schon in die Jahre gekommen aber immer noch ein absoluter Hingucker!
Leider lässt aber das Fahrverhalten und damit auch die Stromabnahme sehr zu wünschen übrig - die Lok «taumelt» stark und darunter leidet dann natürlich die Stromabnahme. Ich habe mich nun wieder mal (nachdem eine Lok vom «Lokdoktor» zurückgekommen ist) der Thematik angenommen - der Verdacht ist nun auf die Haftreifen gefallen. Diese sind diagonal auf den Antriebsachsen 1 und 3 angeordnet - könnte ein Grund sein. Die Antriebseinheit wurde demontiert und die Räder der Achsen 1 und 3 abgezogen getauscht, so dass nun nur noch die Antriebsaches 1 aber jetzt auf beiden Seiten Haftreifen hat.
Dass Ergebnis ist überwältigend - (fast) kein «taumeln» mehr und dadurch eine vielfach bessere Stromaufnahme - auch die zweite Maschine wurde gleich umgebaut mit demselben Resultat - Freude herrscht!